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UPDATE: 70.3 WM in Las Vegas

Sarah Berndt
Sarah Berndt

Kopf oder Zahl, Siebzehn und Vier, Rot oder Schwarz – in Las Vegas gibt es viele Wahlmöglichkeiten. Sarah Berndt entschied sich lieber für Schwimmen, Radfahren, Laufen. Selbst dem grellen Vegas Strip schenkte sie kaum Aufmerksamkeit.

Stattdessen schwamm die TSH-Bergamont-Athletin bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft knapp zwei Kilometer durch den warmen Lake Las Vegas, fuhr 90 Kilometer durch die hügelige Lake Mead National Recreation Area und absolvierte 21 heisse Laufkilometer durch die Henderson Residential Areas.

Nach fünf Stunden, siebzehn Minuten und zwölf Sekunden war auch Sarah Berndt unter den Gewinnern – Ziellinie erreicht und gleichzeitig WM-Platz 20 der Altersklasse erobert.

UPDATE: Und hier nun der Wettkampfbericht direkt aus den USA. UPDATE: 70.3 WM in Las Vegas weiterlesen

Sarah siegt bei Stärke 6

Sarah Berndt
Sarah Berndt

Am Wochenende fand auf der ostfriesischen Insel Norderney der 2. Wind Sportswear Islandman Triathlon statt. Etwas getarnt ging auch Sarah Berndt (TSH – Team Bergamont) für das Wind Sportswear Team an den Start.

Der Hauptsponsor schickte ein Team aus dem Harburger Landkreis auf die Insel, welches den Triathlon Rookie und Firmenchef aus Jesteburg unterstütze.

Triathleten würden wohl selten für einen Sprinttriathlon eine so weite Anreise auf sich nehmen, aber dieser Wettkampf bot neben einer schönen Insel eine besondere Herausforderung.

In Startwellen stürzten sich die Triathleten in die Brandung. Diese war so anspruchsvoll, dass die Begleitbote und Kajaks jede Startgruppe so lange beaufsichtigte, bis diese wieder festen Sandboden unter den Füßen hatte und erst dann die nächste Horde ins Wasser rennen ließ. Durch Wellen, über Wellen und mit Wellen zurück zum Strand gelang der sonst mittelmäßigen Schwimmerin Sarah Berndt eine gute Ausgangsposition für die Aufholjagd. Sarah siegt bei Stärke 6 weiterlesen

Platten, Pech und etwas Glück

Sarah Berndt

Am 24. Juli 2011 stellte ich mich erneut der Herausforderung  – Mitteldistanz.

Nach dem letzten  Jahr, indem ich so gut wie an keinem Wettkampf teilnahm und das letzte Rennen über die Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 90km Radfahren, 21km Laufen) zwei Jahre her war, wusste ich nicht, wie gut es mir gelingen würde. Sicher, die Distanzen kenne ich und irgendwie würde ich auch finishen, aber reicht es auch zu mehr? Ich wollte es wissen.

Die eigenen Ansprüche hielt ich klein, um bei dem ersten Rennen längeren Rennen nicht enttäuscht zu werden. Auch deshalb suchte ich mir einen entfernt liegenden unbekannten Wettkampf  Anfang des Jahres raus. – Antwerpen, Belgien sollte es sein. Schwimmen in einem künstlichen See, eine flache und als schnell eingeschätzte Radstrecke sollte folgen und gelaufen wurde durch die schöne Altstadt Antwerpens  drei Runden lang. Platten, Pech und etwas Glück weiterlesen

Transalp – Finale und Fazit

Jeantex Tour Transalp LogoDas siebte und letzte Teilstück der diesjährigen Jeantex-TOUR-Transalp führte die 1100 Teilnehmer heute noch einmal über 100km und 1800hm von Kaltern an den Gardasee.

Nach den flachen ersten 35 km ging es bei guten äußeren Bedingungen in Richtung Verpflegungsstelle auf den 1134m hohen Fai della Paganella. Im Anschluss stand noch der Passo del Ballino auf dem Programm und dann winkte die Erlösung – Riva del Garda.

Das TSH-BerGaMont-Duo erreichte nach 3:15 Stunden als 20. Mixed-Team das Ziel und sichert sich damit Platz 13 in der Gesamt- sowie Endwertung.

Die Etappen waren hart, aber ob man es glaubt oder nicht, der Körper gewöhnt sich daran. Die ersten Tage können die Hölle sein, gerade wenn man dem Flachland entspringt, doch hat man sich erstmal an stundenlange Anstiege und die damit verbundene Dauerbelastung gewöhnt, kann man dieser Quälerei doch etwas abgewinnen.

So erging es uns jedenfalls und ich denke, mit ein bißchen Training in den Bergen, lässt sich das doch etwas weniger leidhaft bewerkstelligen. Die Muskeln sind jetzt auf jedenfall gestählt.

Trotz allem, der letzte Tag war nochmals hart, der Körper ist ausgelaugt, die Transalpler, besonders wir, gaben noch mal alles. In der Ebene, die besonders viel vorhanden ist, drücken wir uns nochmal den Saft aus den Beinen, wie es Flachländer gewöhnt sind und platzen in den kleinen Hügeln weg.

So ist das mit der Transalp…

Transalp – Kanadier und Kurbeln

Der vorletzte Tag, was für ein Glück. Heute wurde es wieder eine etwas schnellere und rasantere Etappe: von Ponte di Legno über 108km sowie 2370hm an den Kalterer See. Die Anstiege waren nicht extrem steil und die Abfahrten gut zu fahren.

Transalp 6.Etappe Credit: Jeantex Tour TransalpBergauf über Passo Tonale, Brezer Joch und Mendelpass schlugen wir uns ganz gut und bergab machten wir so einige Plätze gut. Glück hatten wir, als unsere direkten kanadischen Konkurrenten einen Platten hatten und am Straßenrand in der Abfahrt halten mussten. Zuvor waren sie uns am Berg davongestrampelt.

In einer Abfahrt brachte ich es so weit, in einer Serpentine mit der Kurbel aufzusetzten und fast den Asphalt zu spüren bekam. Auch Lasse musste auf den letzten 100 Metern noch an einem Begleitfahrzeug der italienischen Polizei vorbei – so dass die beiden in einem Kreisverkehr fast aneinander gerieten.

Doch wir hatten Schwein, sind im Ziel nach 4:05 Stunden wohl auf und stürzen uns in die letzte Etappe, um unseren 13. Gesamtplatz zu verteidigen…

Hals- und Beinbruch!