Nicht böse sein

Leztzter Ergebnisdienst von der Straße für 2011: „Rund um Voelkel„, organisiert von Igas Wendland. Streckenlänge 73,5 Kilometer, 15 Runden mit jeweils einem knackigen Anstieg von circa sieben Prozent auf einer Länge von etwa einem Kilometer. 50 Teilnehmer, bei schönstem Wetter am Start.

TSH-Fahrer Fred Kerlin hatte sich fest vorgenommen mit einen Sieg in die Winterpause zu gehen, schließlich hatte er sich am Brocken die letzte Rennhärte geholt.

Kerlin nach dem Rennen:
„An Hand der Meldeliste suchte ich mir die Verdächtigen aus, um mein Unterfangen umzusetzen. Maik Böse war meiner Meinung nach mein stärkster Konkurrent um den Sieg. Nun hieß es also den Plan in die Tat umzusetzen.

Ab der zweiten Runde attackierte ich jedesmal am Berg, um Maik müde zu machen, da er eher der bessere Sprinter ist. Bereits nach fünf Runden hatten meine Attacken Wirkung erziehlt – wir waren nur noch zu viert. In der 10. von 15 Runden verschärfte ich abermals das Tempo sodaß mein „Kollege Maik“ und ich alleine waren.

Die letzten Runden versuchte ich auch ihn abzuschütteln, aber es kam anders als geplant und wir bogen in trauter Zweisamkeit in die letzte Runde. Was nun? Das Ziel war genau auf dem Scheitelpunkt des Hügels – also alles auf eine Karte setzen und am Fuße des Berges: Kette rechts. Bereits auf der Hälfte des Hügels bemerkte ich, dass Maik mein Hinterrad nicht mehr halten konnte, sodass ich letzendlich zu einem sicheren Sieg fahren konnte. Der Winter kann kommen!“